Header - FZ






Was ist das FrauenLesbenMädchenZentrum?


Das FrauenLesbenMädchenZentrum als Verein gründete sich 1978 als Teil der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung und zog drei Jahre später in das Gebäude Währinger Straße 59, Stiege 6. Das Gebäude Währinger Straße 59, eine ehemalige Schule, wurde 1981 mehrheitlich von Frauen besetzt und die Stiege 6 als eigenständiger Frauenort neben dem WUK geschaffen. Es gibt bis heute einen Präkeriumsvertrag.

Das FZ ist ein feministisches, lesbisches, öffentliches, politisches Zentrum in Selbstverwaltung von und für Frauen, Lesben und Mädchen. Das FZ als Freiraum ist für uns ein Ort, von dem aus wir eine andere Welt gestalten.

Für



Gegen



Was heißt Selbstverwaltung als politische Praxis und Struktur im FLMZ?



Transsexuelle Frauen


Wir verstehen Frau-Sein nicht als ein von biologischen Gegebenheiten losgelöstes soziales Konstrukt, in das gewechselt werden kann. In unserem Verständnis steht Feminismus unter anderem dafür, anzuerkennen, dass es biologische Unterschiede gibt, aber sich dagegen zu wehren, dass von diesen soziale Konsequenzen abgeleitet werden. Tatsache ist, dass noch immer jede und jeder nach ihrer/seiner Geburt abhängig vom biologischen Geschlecht in eine von der Gesellschaft vorgegebene Rolle gedrängt wird. Aufgrund dieser Zwangssozialisierung erfahren Mädchen und Frauen mehr oder weniger offensichtliche Unterdrückung und Gewalt, und ihr Recht auf Selbstbestimmung wird ihnen vorenthalten. Als Feministinnen sind uns Orte für Frauen, Lesben und Mädchen, die eigenständige Organisierung als Frauen und der Kampf für die Eigenständigkeit, Vielfältigkeit und gesellschaftliche Freiheit für Frauen wichtige Grundlagen und Ziele.

Die eigenständige Frauenorganisierung entspringt der Erfahrung und persönlichen Betroffenheit und Lebensrealität von Frauen im Patriarchat und inkludiert daher in unserem Verständnis transsexuelle Frauen nicht in dieser Organisierung, schließt jedoch politische Bündnisse mit transsexuellen Frauen nicht aus. Wir denken, dass die verschiedenen Zugänge zu diesem Thema und zu Feminismus generell respektvoll nebeneinander stehen können.